Pfarrer Kreba

Die Pfarrer der Kirche Kreba

Für die nachreformatorische Zeit ergibt sich eine nahezu lückenlose Reihe von evangelischen Pastoren.

Hier eine kleine Auswahl:

Der erste von Ihnen war Petrus Sutorius (Sutorius heißt Schuster)

Er wurde von Gottsche von Gersdorf nach Kreba berufen und führte die Reformation ein.

1540 wurde er von Luther in Wittenberg zum evangelischen Predigtamt ordiniert, aber schon lange vorher predigte er im lutherischen Geist.

 

 

Sorbisches Portrait von Martin Luther

Jed`n Twjerdy hròd je nàs Boh sam. - Eine feste Burg ist unser Herr.

 

 

Pfarrer E. Büttner

1609 in Spremberg geboren war er Pfarrer in Kreba von 1632-1686.
Er erlebte 1634 die Pest und den Brand der Kirche 1681, ausgelöst durch
feindliches Feuer im 30- jährigen Krieg sowie deren Wiederaufbau 1685.

 

 

Pfarrer P. Schirach - Pfarrer in Kreba von 1686 bis 1727

Inschriftauszug der Grabplatte an der Südseite der Kirche:

„… Seinem Predigamt stand er 41 Jahre vor, bis endlich 1727 den 16. Oktober er dasselbe
seinem Heilande wieder übergab, da er sein Leben gebracht auf 71 Jahre, 2 Monate und 13 Tage….“

Pfarrer J. Wehle Pfarrer in Creba von 1782 bis 1793 ( zuvor Pfarrstelle in Förstgen)

Er übersetzte deutsche Kirchenlieder ins Wendische und dichtete eigene wendische Lieder.

 

 

 

 

Pfarrer H. Delank - Pfarrer in Kreba von 1842 bis 1881

geboren in Gebelzig, wo sein Vater Pastor war Nach 39 jähriger treuer Dienstzeit ließ er sich wegen eines
Augenleidens, daß ihm Lesen und Schreiben unmöglich machte, emeritieren und zog nach Hoyerswerda

 

 

 

Pfarrer F. Ph. Selle - Pfarrer in Kreba von 1884 bis 1895

Geboren am 11. Juni 1860 auf Rügen hatte er nach dem Krebaer Pfarramt
noch Pfarrämter in Meran in Südtirol, in Steyr, Bad Aussee, Graz und Bad Ischl inne

 

Er gründete eine Schule in Mücka sowie einen Kreisverein für Innere Mission.
Außerdem ist er der Begründer des Wendischen Sonntagsblattes „Pomhai Boh“ (Gott hilf).

Wie sehr sein Herz an der Pfarrgemeinde Kreba hing, verrät der Schluß seines Rückblickes „ Hinein ins Amt von 45 Jahren“:

„ Heute nach 45 Jahren blicke ich mit Sehnsucht auf die heilige Zeit zurück, da der Weg zu der langen Laufbahn betreten wurde. Wieviel liegt dazwischen, auf dieser Bahn, zwischen Meer und Fels, zwischen Rügen und den Alpen . . . Aber die Heide- und Waldpfarrer im wendischen Land waren alle an die dreißig und vierzig Jahre geblieben, und leise spricht die Sehnsucht nach dem stillen Land auch in mir das Wort:

Ach wär ich geblieben auf der Heide dort !“

 

 

Pfarrer H. Theile - Pfarrer in Creba von 07.04.1927 bis 1931

wurde 1897 in Hamburg geboren. Er erlebt die Brandkatastrophe in der Nacht vom 21. Zum 22. Oktober 1930, bei der das Pfarrhaus völlig abbrannte. Nur Kirchenakten und Altargefäße konnten gerettet werden. Seine gesamte Bibliothek dagegen wurde Opfer der Flammen.

 

 

Pfarrer R. Rose

Vikariatszeit ab 12.06.1956 - Pfarrer vom 16.03.1958 bis 01.05.1989

 

 

Pfarrer A. Rietschel – Pfarrer in Kreba von 1990 bis 2006

Er kam aus einer Gemeinde in Thüringen (Stützerbach bei Ilmenau), wo er ebenfalls als Pfarrer tätig war.

 

 

Pfarrer Matthias Hanke (2007 - 2017)

Notes

  • Luther war in Klitten

    ein Theaterstück
    von Werner Hippe
    (alle Rechte bei
    Werner Hippe)

    der Text